SULM – Schweizerische Union für Labormedizin | Union Suisse de Médecine de Laboratoire | Swiss Union of Laboratory Medicine

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Die Labormedizin hat sich zu einem wichtigen Instrument der frühzeitigen Erkennung schwerer Krankheiten entwickelt. Durch minimal invasive Gewinnung von Probenmaterial (Blutentnahme, Entnahme von Sekreten und Ergüssen, Urin, Speichel, Gewebe und anderem) können mit zunehmend miniaturisierten Methoden klare Aussagen gemacht werden, es wird eine erfolgreiche und schonende Behandlung möglich.
Die Labormedizin gibt Auskunft über Ursache und Entstehung von Erkrankungen (präzise Diagnose), Erfassung von Risiken für Krankheiten (Risikoevaluation, Screening) und über Therapiekontrollen bei Behandlungen (Monitoring).



Geradezu Lebenswichtig ist die Qualitätskontrolle bei Blutspenden.


Therapiekontrollen im Anschluss an Behandlungen, z.B. nach einer Krebserkrankung, sind Bestandteil der erfolgreichen Genesung.


Schutz des ungeborenen und jungen Lebens.

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Mit Hilfe der Labormedizin lassen sich die genauen Ursachen von klinisch unscharfen Symptomen und Syndromkomplexen in exakt definierte Befunde führen:

  • Aus «Müdigkeit und Schwindel» wird zum Beispiel eine autoimmunologisch bedingte Vitamin B12-Mangel Anämie.
  • Aus «Schwindsucht» wird eventuell Tuberkulose oder ein Karzinom.
  • Aus «Nervosität, hoher Blutdruck und Hitzewallungen» kann unter Umständen eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert werden.

Hochentwickelte Labordiagnostik ermöglicht heute vor allem auch angewandte Prävention.

  • Die Entdeckung von AIDS- und Gelbsucht-Erregern in Blutspenden reduziert die Gefahr der Verbreitung dieser Krankheiten.
  • Die Beurteilung des individuellen Herzinfarkt-Risikos sowie die frühzeitige Diagnose von Herzinfarkten hilft, schwere Folgeschäden zu vermeiden.
  • Die Früherkennung verschiedenster Krebsarten in einem Stadium, in dem eine erfolgreiche Therapie noch möglich ist.
  • Die Kontrolle der Diabetes-Therapie und der Vermeidung von schweren Folgeschäden.
  • Eine effiziente Schwangerschaftsvorsorge, bei der Risiken für das ungeborene Kind rechtzeitig erkannt werden können.

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